Dadurch gefrieren die Zellen nicht so leicht. Die Rebe hat im Sommer und Herbst Stärke, Zucker und Nährstoffe gespeichert: vor allem im Holz, Stamm und in den Wurzeln. Diese Reserven sind entscheidend für den Austrieb im Frühjahr, bevor neue Blätter Photosynthese betreiben können.
In den Winterknospen stecken bereits der Trieb für das nächste Jahr und oft sogar schon Blütenanlagen für die kommende Ernte. Da die Rebe ruht und keinen Saftdruck hat, ist der Winter ideal für den Rebschnitt. Der Winzer steuert damit Wuchs und Ertrag des nächsten Jahres. Die Wurzeln arbeiten minimal weiter. Das Wachstum bleibt aber sehr eingeschränkt.
Dank an Rebecca Rückert für die stimmungsvollen Fotos!
